6. Mai 2017, die "heiße Phase" beginnt
Ab heute gehe ich in die "heiße Phase" meines Projektes Café Anhalt. Jetzt habe ich genug Urlaub gemacht. Ab sofort wird intensiv gearbeitet. Heute morgen habe ich mir erst mal eine Liste angelegt, die ich beliebig erweitern kann. Wann immer mir etwas einfällt, was ich für das Café noch erledigen muss, schreibe ich es in diese Liste ein. Einen Blog zu diesem Thema zu beginnen, gehört auch dazu. Es macht Spaß, die ganzen Schritte, die jetzt noch gegangen werden müssen, zu teilen.
Heute ist Samstag, da haben die Behörden geschlossen, aber einige Läden haben auf.
Nachdem ich erst einmal ausgiebig Kaffee getrunken und mit meiner süßen Selina geschmust hatte, schwang ich mich auf mein Zweirad und fuhr die kurze Strecke vom Bahnhof zu Büro Complett. Ich hatte kürzlich, als ich mir beim Obi eine Tasse Kaffee kaufte, bemerkt, dass dort auf der Registrierkasse ein Schild mit der Aufschrift Büro Complett klebte. Also gibt es wohl Registrierkassen dort. Danach wollte ich mich erkundigen. Leider hatte Büro Complett gar nicht auf.
Ich radelte weiter quasi ans andere Ende der Stadt zum Raiffeisen Markt. Nicht dass das etwa lange gedauert hätte. Salzwedel ist eine schöne, aber auch kleine Stadt. Hier gibt es kaum etwas, das nicht in einer Viertelstunde mit dem Fahrrad zu erreichen gewesen wäre. Ich brauchte nur 13 Minuten, um dort anzukommen. Hier wollte ich schauen, ob es dort womöglich Berufsbekleidung für Gastronomie gibt. Also, gibt es nicht, nur Gartensachen und so. Na hätte ja sein können.
Ich radelte noch weiter zum Jawoll. Dort gab es aber auch keine Berufsbekleidung. Da Obi gleich gegenüber auf der anderen Straßenseite liegt, gönnte ich mir wieder einen Kaffee nach der ganzen Radelei. Während ich den Kaffee trank, plante und organisierte ich noch weiter mit meiner Liste.
Es gibt so wahnsinnig viel zu tun. Ich muss die Formulare ausfüllen, die Herr Hoffmann vom Arbeitsamt mir gegeben hat. In Kürze muss ich mir von meiner Bank eine Bestätigung abholen, dass ich dort keinen Kredit bekommen, denn ich will eine kleine Förderung beim Arbeitsamt beantragen. Vielleicht zahlen sie ja das Podest oder die Registrierkasse oder die Möbel. Die Förderung geht aber nur bis 2000 Euro. Um sie zu bekommen, muss ich unter anderen nachweisen, dass meine Bank mir keinen Kredit gibt.
Zu so einem Café gehört sehr vieles dazu. Von der Musik bis hin zu den Untersetzern, Geschirr, Besteck, Dekoration, Schürzen, Küchengeräte und was nicht noch alles. Alles muss bedacht und angeschafft werden. Ich versuche, möglichst viel aus zweiter Hand zu bekommen, um die Kosten niedrig zu behalten.
Irgendwie ist es faszinierend: Noch gestern dachte ich eher mit Sorge und mit Bangen an all die Arbeit und heute auf einmal gewinne ich Kraft dadurch. Gestern noch Angst vor Schwäche und dass ich das alles nicht alleine bewältigen kann und heute das genaue Gegenteil. Ich habe so viel Freude an der Arbeit, dass ich gar nicht aufhören möchte. Der Trick ist die Verantwortung. Heute Morgen habe ich offiziell vor mir selbst die Verantwortung übernommen und dadurch ist alles anders. Ich habe es immer gesagt: Verantwortung ist keine Last, sondern eine Kraft. Aber man muss sie übernehmen, um das herauszufinden.
Im Augenblick ist der Bahnhof eine einzige Baustelle. Das hier ist er von Außen
Und so sieht es im Café jetzt aus:
Da muss schon noch einiges getan werden. Das aber machen zum Glück die Bauarbeiter. Ich habe inzwischen eine Vision davon, wie es aussehen soll und halte euch auf dem Laufenden, wie sich alles entwickelt.





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