Vor ein paar Tagen habe ich einen kleinen Text auf Facebook gepostet, in dem es um Coaching ging. Daraufhin antwortete eine Frau mir und schrieb, ihrer Ansicht nach sei jeder Mensch grundsätzlich in der Lage, sich selbst zu heilen. Damit hat sie mir ein interessantes Thema gegeben für diesen Blog. Es ist dieser Frau bestimmt nicht bewusst, aber diese Vorstellung, dass wir uns allein helfen sollen, alles alleine schaffen, es als Einzelkämpfer zu etwas bringen, diese Vorstellung entspricht dem Denken der Unterschicht. Ich darf das hier mal sagen, denn ich selbst bin auch ein Kind der Unterschicht und ich bin dieser irrigen Vorstellung auch ganz lange erlegen.
Dieser Gedanke ist weit verbreitet. Ich hatte einmal eine Klientin mit Krebs in einem sehr fortgeschrittenen Stadium. Sie wollte deswegen zu einer Sitzung kommen, sagte diese aber kurz vorher wieder ab mit den Worten, sie habe das Gefühl, sie müsse ganz allein durch diese Sache hindurch. Das ist Wahnsinn! Reiner Wahnsinn! Wenn ein Mensch schon mit so einer schlimmen Sache geschlagen ist, warum um alles in der Welt, soll er sich dann auch noch ganz alleine damit auseinandersetzen und keine Hilfe annehmen, nicht einmal die des Arztes? Welcher Pokal soll den hier gewonnen werden? Was soll damit bewiesen werden? Wer will hier eigentlich wem etwas beweisen ?Wozu ist das denn gut?
Selbst für den unwahrscheinlichen Fall, dass sie es tatsächlich geschafft hat, den Krebs einsam und alleine zu besiegen - ich zweifle das an und gehe davon aus, dass ihr Ego sie ins Grab gebracht hat - aber selbst für den Fall, dass ich mich irre und diese Frau hat es alleine geschafft, sich zu heilen und wieder gesund zu werden. Wozu ist das gut? Klar, sie kann sich selbst auf die Schulter klopfen und sagen: "Ha ha, das habe ich ganz allein geschafft". Aber was ist denn das für eine unsoziale Einstellung? All die vielen anderen Menschen auf der Welt sind doch nicht dazu da, ignoriert zu werden.
Mir wurde auch schon von Menschen gesagt, ich solle mir doch selbst helfen. Stelle dir das mal vor. Sagen wir mal, du hast dir ein Bein gebrochen. Warum heilst du dich nicht selbst? Du könntest zur nächsten Heizung kriechen, deinen Fuß darunter klemmen und das Bein mit einem kräftigen Ruck stecken. Ja okay, das tut weh. Stell dich nicht so an. Dann schienst du das Bein mit einem Besenstiel und ein wenig Band. Im Mittelalter haben die Menschen das auch so gemacht. Geht also.
Aber das bedeutet eine völlig unnötige Grausamkeit gegen sich selbst. Ich möchte mir das ganz sicher nicht antun.
Und wenn es um emotionale oder soziale Themen geht, ist es sogar noch wichtiger, Hilfe anzunehmen. In den Bereichen Psychologie oder Mediation haben die Menschen in den letzten zwanzig Jahres faszinierende Fortschritte gemacht und diese Bereiche haben sich in ein breites Spektrum ausgefaltet. Da gibt es ganz viele tolle Methoden, Techniken und Wege des Umgangs mit Problemen. Jemand, der nicht in diesen Bereichen arbeitet, kann das alles doch gar nicht wissen. Also kann er sich all diese großartigen Möglichkeiten auch nicht zunutze machen, wenn er versucht, allein durch sein Thema hindurch zu gehen. Ich glaube, ein Beispiel wäre hier ganz hilfreich.
Als ich damals in das Seminarhaus in Altensalzwedel gezogen bin, mussten wir alle Stromleitungen neu verlegen. Ich wollte oben auf dem langen Flur neben jedem Zimmer einen Lichtschalter haben. Jeder Lichtschalter sollte das ganze Flurlicht einschalten und es sollte auch an jedem Schalter wieder ausgeschaltet werden können. Auf diese Weise hatte jeder Übernachtungsgast die Möglichkeit, wenn er vielleicht in der Nacht auf die Toilette wollte, sich das Flurlicht ein und auch wieder auszuschalten, ohne erst durch den halben dunklen Flur tappen zu müssen. Mein Bruder verlegte diese Leitungen für mich. Er dachte ausführlich darüber nach, wie das funktionieren könnte und fand eine wirkungsvolle Lösung.
Später, als einmal ein Elektriker etwas bei mir reparierte, sagte der Mann zu mir: "So macht man das aber schon lange nicht mehr. Es gibt inzwischen entsprechende Lichtschalter dafür. Sie hätten sich damit Hunderte von Metern an Kabel sparen können". Warum hat mein Bruder das nicht gewusst? Weil er kein Elektriker ist. Das ist Fachwissen. Das kennen Fachleute. Laien haben auch gute Ideen und können dieses "Rad" auch noch einmal erfinden, aber Fachleute haben schon viel länger darüber nachgedacht und die alten Lösungen inzwischen schon viel weiter entwickelt. Mein Bruder ist ohne Zweifel ein kluger Mann, aber keiner weiß alles und keiner kennt die Fachinterna aller Berufe.
In der Psychologie gibt es inzwischen etliche neue Unterbereiche und jeder einzelne Bereich hat seine eigenen Techniken und Methoden. Nur weil wir uns mit menschlichen Themen beschäftigen heißt das doch nicht, dass unser Wissen so gering und unsere Arbeit so platt und flach ist, dass jede Hausfrau mit ein wenig Menschenkenntnis das auch kann. Und die Zeiten, wo der Klient auf dem Sofa liegend einfach nur so vor sich hin geredet hat und der Psychiater hat nur zugehört, gehören schon lange der Vergangenheit an. Sigmund Freud ist schon 1939 verstorben. Wir kennen inzwischen Zusammenhänge, die früher noch ganz unbekannt waren.
In meinem gestrigen Post zum Beispiel habe ich den Zusammenhang zwischen Angst und Kraft beschrieben. Es gibt auch Zusammenhänge zwischen Flexibilität und Armut, Konflikt und Liebe, Gesundheit und Mut. Arnold Mindell, der große Schamane hat Methoden entwickelt, die den Menschen helfen ganz leicht und mit geringem Kraftaufwand über ihre sie behindernden inneren Grenzen zu gehen. Ebenfalls von ihm sind einige Methoden, mit deren Hilfe wir Symptome quasi "übersetzen" können in eine Sprache, die der Betroffene besser verstehen kann. Im Bereich der Visionsreisen gibt es verschiedene Ansätze und Arbeitsformen, die zu unterschiedlichen spannenden Ergebnissen führen. Und noch ein interessantes Beispiel: Traumdeutung. Selbstverständlich blättern wir da schon lange nicht mehr in dem großen Lexikon der Traumsymbolik.
Die Idee, dass bestimmte Symbole für alle dasselbe bedeuten, hat spätestens C.G. Jung ein für allemal relativiert. Aber kanntest du den Ansatz, nachdem du alle in deinen Träumen auftretenden Gestalten und auch Tiere als Teil deiner Selbst deutest. Wenn du deine Träume einmal spaßeshalber auf diese Weise betrachtest, gelangst du zu ganz neuen faszinierenden Ergebnissen. Ich selbst zum Beispiel hatte kürzlich einen Traum, in dem ich eine schlechte und unbegabte Schülerin war. Die anderen Schüler und der Meister konnten alle fliegen nur ich nicht. Als ich aufwachte fühlte ich mich zuerst nicht gut mit dem Traum. Er kam mir wie ein Versagertraum vor. Aber meine Freundin erinnerte mich daran (du weißt schon, wenn man selbst betroffen ist, sieht man oft den Wald vor lauter Bäumen nicht), dass ich ja auch der fliegende Meister bin und alle anderen Schüler der Klasse.
So gesehen enthält der Traum eine ganz andere Botschaft. Er sagt mir nicht, ich sei unfähig. Er sagt mir, dass es in mir einen Teil meiner Selbst gibt, den ich vernachlässige oder sogar verachte. Das ist die Kim, die im Traum als einzige nicht fliegen konnte. Sie fühlt sich traurig und allein gelassen. Aber ich bin ja auch der fliegende Meister aus meinem Traum. Es gibt also auch eine starke, überlegene Kim, zu der noch eine Reihe interessanter Eigenschaften gehören, das sind die anderen Schüler. Sie alle können sich einmal umdrehen und sich der vergessenen Kim annehmen. Der Traum sagt mir also nicht, dass ich eine Lusche bin, sondern dass ich mich noch um etwas in mir kümmern sollte, einen vergessenen Anteil meiner Selbst, der versucht auf sich aufmerksam zu machen.
Das war nur ein Beispiel dafür, dass es so viele interessante Methoden gibt, die den Laien logischerweise nicht bekannt sind. Wir kennen uns in unserem eigenen Beruf gut aus, aber doch nicht in allen anderen Berufen auch. Da es all diese Dinge gibt und dazu hilfreiche wunderbare Menschen, die sich nicht über andere stellen, sondern auf Augenhöhe mit ihnen kommunizieren - das ist nämlich der große, zukunftsträchtige Trend, der sich in allen Neuentwicklungen auf dem breiten Gebiet der Arbeit mit Menschen abzeichnet - dann wäre es doch einfach schade, auf all dies zu verzichten und einsam und allein das harte Brot zu kauen.
Okay, das war jetzt aber genug zu dem Thema. Vielleicht noch ein wenig privates. Kürzlich war ich mit einer Freundin und ihren Kindern in Wolfsburg im Phaeno Museum. Das ist echt empfehlenswert, wenn du Kinder hast. Überall standen Experimente herum, die die Kinder durchführen konnten. Sie durften alles anfassen, alles selber machen und ausprobieren. Die beiden Kinder meiner Freundin verschwanden augenblicklich im Raum und wir beide hatten Zeit, ganz gemütlich im Bistro Kaffee zu trinken. Später haben wir uns dann auch ein wenig umgeschaut. Der Roboter hat mir am besten gefallen.
Es gab ein Schaltpult mir vielen Knöpfen und die Kinder konnten den Roboter damit bedienen, konnten mit ihm reden, ihn Witze oder Geschichten erzählen oder ihn sich bewegen lassen. Er ist wohl auch das Prunkstück der Ausstellung. Aber auch die vielen anderen Experimente haben die Kinder sehr fasziniert. Später sind wir noch ein wenig durch die Wolfsburger Innenstadt gewandert. Meine Freundin wollte mir einen Hut oder eine Mütze suchen. Leider stehen mir Hüte nicht. Das finde ich sehr schade. Ich würde nämlich gern Hüte tragen.
Aber ich sehe mit Hüten immer aus, wie eine Vollidiotin. Immerhin steht mir die Mütze, die ich immer draußen trage. Die meisten Menschen wissen gar nicht, was uns ältere Damen eigentlich veranlasst, diese Schirmmützen zu tragen, die ja anscheinend völlig aus der Mode sind, zumindest bekommt man sie nirgendwo mehr zu kaufen. Das hat mit den Augen zu tun. Bei vielen älteren Menschen entwickeln die Augen im Alter eine erhöhte Lichtempfindlichkeit. Der Schirm, an der Mütze ist da hilfreich.
Hier ist noch ein cooles Bild von meiner Oma mit Hütchen. Leider werden diese uralten Bilder mit der Zeit irgendwie immer unschärfer.
Mein Bruder hat gerade eine Vielzahl alter Familienfotos digitalisiert und seine Frau hat mir ein paar davon auf Whatsapp geschickt. Darunter auch dieses Bild von meiner Schwester, rechts, meiner Oma und mir.
Hier ist noch eines aus dem Phaeno Museum,
Alles Liebe und bis bald.





Hallo, mein Name ist Kallya aus den USA. Ich möchte der Welt von dem großen und mächtigen Zauberwirker namens Priest Ade erzählen. Mein Mann hat mich betrogen und sich nicht mehr für mich und unsere Kinder engagiert, als ich ihn fragte, was das Problem sei, das er mir sagte hat sich in mich verliebt und wollte sich scheiden lassen Ich war so herzzerreißend, dass ich den ganzen Tag und die ganze Nacht geweint habe, aber er ist von zu Hause weggegangen. Ich habe online nach etwas gesucht, als ich einen Artikel sah, wie der große und mächtige Priester Ade so vielen in ähnlicher Weise geholfen hat In einer Situation wie meiner war die E-Mail-Adresse da, also schickte ich ihm eine E-Mail, in der er über mein Problem informiert wurde. Er sagte mir, er solle innerhalb von 24 Stunden zu mir zurückkehren. Ich tat alles, was er mich bat, den Nesttag zu meiner größten Überraschung zu machen. Mein Mann kam nach Hause zurück und weinte und bat mich, ihm zu vergeben und ihn wieder anzunehmen. Er kann dir auch helfen, Kontakt aufzunehmen
AntwortenLöschenancientspiritspellcast@yahoo.com oder ancientspiritspellcast@gmail.com
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Freunde da draußen, hier ist eine Person, von der ich weiß, dass Sie eine konkrete private Diskussion führen und Ihr Liebesleben neu einrichten können. Diese Person ist der immer zuverlässige Doktor Egwali, ein Zauberkundiger, der seinen Zauber einsetzte, um das Leben so vieler Menschen zu verändern, die ich heute kenne. Sie nennen es einfach Liebeszauber, Karrierestreben, Gesundheitsprobleme, was auch immer der Fall ist, Reinigungen, er ist pünktlich, um sich ohne zu zögern um Sie zu kümmern. Mein Fall war vor meinem Treffen mit ihm ziemlich hässlich, und der Rest war Geschichte. Sie können ihn über jedes dieser Medien kontaktieren
AntwortenLöschenWhatsApp / Viber +2348122948392
Mail: dregwalispellbinder@gmail.com
Mache eine private Session mit ihm und sei wieder glücklich.
Alles Gute !!