Dienstag, 3. Oktober 2017

Flohmarkt, Knotenstöcke und Kaffee

2.10.2017
wieder so ein Tag, an dem die Ereignisse sich ein wenig überschlagen. Heute Morgen saß ich noch vor meinem Frühstückskaffee und versuchte vergeblich alle möglichen Behörden telefonisch zu erreichen, als es klingelte. Ich musste runter gehen, weil keine Handwerker im Haus waren und daher die Haustür noch verschlossen. Draußen stand der Handwerker, der mir einen Kostenvoranschlag für
das Podest machen soll, das ins Café kommt. Er hatte gerade Zeit, weil er wegen des Regens seinen eigentlichen Auftrag nicht erledigen konnte und er erinnerte mich daran, dass wir ja noch zusammen nach Haagebau wollten.

Spontan kann ich momentan gut. Das lernt man als Langzeitarbeitslose. Also sprang ich nur schnell ihn meine Schuhe und schob mich unter meine Mütze und dann marschierten wir los. Unterwegs erzählte ich ihm von dem Plan mit dem Coffe to go Stand. Ich zeigte ihm die Hütte, denn wir kamen ja direkt an ihr vorbei. Sie steht immer noch auf dem Platz von Mr. Garden gegenüber Haagebau. Ich erzählte ihm auch von meinen Bedenken, wegen dem Engpass, der zu der Terrasse führt. Wir gingen dann kurz mal rüber und maßen das Dach der Hütte aus. Das Dach steht nämlich über und ist breiter als zwei Meter.

Wir sprachen auch noch kurz mit den beiden Verkäufern über die Möglichkeit, die Hütte auseinander zu nehmen. Das sieht schlecht aus. Das geht nur, solange das Dach noch nicht mit Dachpappe eingedeckt ist. Daniel hatte auch die Idee, das Dach teilweise abzuschneiden und später wieder anzuschrauben, aber ein Kunde, der zufällig im Raum war, erklärte uns, er habe das schon einmal gemacht und es wäre nie wieder richtig geworden. Na gut. Da lauern Probleme.
Im Haagebau suchte ich mir Latten für das Geländer des Podestes aus und ich versprach Daniel später noch im Amadeus zu essen und ihm von dort aus ein Bild mit dem dortigen Podest und dem dazugehörigen Geländer zu senden. Am Bahnhof sahen wir uns noch einmal den Engpass an und Daniel meinte, der Gabelstapler könne die Hütte möglicherweise darüber heben, denn nach oben hin ist es nur etwa 2,80 Meter hoch und die Hütte müsse ja nur mit dem Dach höher gehoben werden. Das heißt, nicht die ganze Hütte muss dafür höher als 2,89 Meter gehoben werden. Hm, könnte gehen. Wir werden sehen.

Wieder zurück düste ich ganz schnell auf die andere Straßenseite zur Avacon. Ich hatte schon den ganzen Vormittag versucht alle möglichen Stellen anzutelefonieren, das Finanzamt, die Deutsche Bahn und auch die Avacon, aber ohne Erfolg. Heute war wohl kein guter Tag zum Telefonieren. Ich habe nirgendwo jemanden erreicht. Bei der Avacon lief ein Band, das mir mitteilte, es könne aufgrund einer internen Reparatur nicht telefoniert werden. Deshalb dachte ich, es würde mir etwas bringen, einfach mal kurz rüber zu laufen. Brachte es aber nicht, denn ein Zettel an der Tür verriet mir, dass wegen jener Reparatur die Avacon heute geschlossen habe. Hmpf! Das rote Backsteingebäude auf der anderen Seite ist das Avacon Gebäude

Schnell noch zu Netto, bevor Edit kommt, denn heute war ich mit Edit verabredet. Ich schnappte mir mein Dreirad aus dem Bahnhof, denn zu Fuß hätte ich es gar nicht mehr rechtzeitig geschafft. Bei Netto kaufte ich mir nur ganz schnell ein belegtes Brötchen. Irgendwie habe ich nicht aufgepasst und habe gar kein Essen im Haus, na jedenfalls nichts Gutes, nur Dosen. Als ich eilig in den Bahnhof zurückkehrte und mein Dreirad parkte, begrüßten mich zwei Frauen in der Halle, die ich im Gegenlicht zuerst gar nicht erkannte. Im Näherkommen erkannte ich Berit und eine Freundin von ihr. Es wäre unhöflich gewesen, nicht wenigstens kurz mit ihnen zu plaudern, obwohl ich langsam ernsthaft unter Zeitdruck stand.

Danach schaffte ich mich eilends die Treppe hinauf und begann oben zugleich damit Kaffee zu kochen. Edit kam wie immer pünktlich und wir sprachen dann zwei Stunden lang miteinander über allerlei wichtige Dinge, die es noch zu tun gibt. Anschließend gingen wir noch rasch im Amadeus eine Tasse Kaffee trinken, denn ich musste noch für den Handwerker, Daniel, das Geländer fotografieren, das dort um das Podest herum läuft. Edit musste dann zügig los. Deshalb ließ ich mich nicht von ihr zurück bringen, sondern wanderte alleine zum Bahnhof zurück. Dort angekommen, stellte ich mich erst mal ein paar Runden lang auf meine Rüttelmaschine. Dazu war ich nicht gar nicht gekommen. Kaum war ich damit fertig, klingelte es auch schon wieder an der Tür. Der ganze Tag verlief so. Es griff immer eine Sache in die nächste.

Sonntag war ein entspannter Tag. Ich war in Jeggeleben bei Heike und meinem Bruder und wir machten Flohmarkt und Haushaltsauflösung. Heikes Eltern sind ja beide kurz nacheinander verstorben. Es muss aber nicht nur ihr Haushalt aufgelöst werden, sondern auch ein Großteil von Heikes und Jans Kram soll weg. Die beiden planen ja auszuziehen in eine Wohnung. Da ist Verkleinerung angesagt. Ich habe mich freiwillig bereit erklärt, die beiden dabei zu unterstützen. Zum einen habe ich als Arbeitslose mehr Zeit, zum anderen finde ich es auch schön, zusammen etwas zu machen und Zeit zu verbringen. Und Flohmarkt macht sowieso immer Spaß.





Insgesamt gibt es eine Menge interessanter Dinge dort auf dem Flohmarkt in der Scheune. Zum Beispiel diese Hollywoodschaukel.


Sie soll für 50 Euro verkauft werden.
Bis auf einige Risse in der Oberdecke ist sie prima in Schuss und die Risse kann man einfach nähen. Dass sie sehr stabil und haltbar ist, beweise ich jetzt mit diesem Bild 😏:
 
Wenn mein mächtiger Bruder und zwei Hunde sich auf dem Ding herumflätzen können, ohne abzustürzen, dann hält das Ding was aus.
 
 
Ich hab hier noch ein paar interessante Bilder für Frauen, die sich für Mittelalterkleider interessieren. Da Heike mit der Zeit und vor allem, nachdem sie das Rauchen aufgegeben hat, etwas in die Üppigkeit gegangen ist, sind es Kleider in unterschiedlichen Größen, auch für mächtigere Frauen.  
Die Preise liegen so zwischen 15 und 40 Euro. Das sind echte Schnäppchen. Es gibt auch einige schöne alte Möbel, Ritualgegenstände, Figuren, Puppen, Therapieliegen, einen riesigen Hundetragekorb, Vorhänge und so vieles mehr. An unserem ersten Flohmarkttag, letzten Sonntag haben wir auch gleich ziemlich viel verkauft. Die Menschen kaufen die seltsamsten Dinge. Einige Dinge finde ich selbst ziemlich toll und hätte sie ganz gern, aber ich scheue den Aufwand. Da ist zum Beispiel der elektrische Fernsehsessel. Meinen musste ich beim Sperrmüll rausschmeißen, weil er echt hin war. Seit dem habe ich keinen Fernsehsessel mehr, sondern schiebe mir am Abend zwei normale Sessel zusammen.
 
 
 

Da ich ja klein bin, passe ich dann mit Selina zusammen in das Nest, aus diesem beiden Sesseln. Das ist auch schön und gemütlich. Wenn ich mir jetzt den Sessel von Heike kaufen würde, müsste ich wieder jemanden finden, der ihn mir transportiert und noch jemanden, der ihn mir die Treppe hochträgt. Wir haben in letzter Zeit, insbesondere bei Wagen und Winnen dermaßen viel transportiert, dass ich erst mal bedient bin. Also falls sich jemand dafür interessiert, hier ist der Sessel:
 
 
Und eine coole Sache will ich noch zeigen, weil das wirklich selten ist und außergewöhnlich. Jan hat eine ganze Sammlung von Knotenstöcken. Knotenstöcke entstehen in der Natur, wenn eine Schlingpflanze beginnt, sich um einen Baum oder Ast zu winden. Das kann durchaus den Tod des Baumes zur Folge haben. Der Baum wehrt sich, indem er versucht die Schlingpflanze zu umwuchern. So entstehen diese Spiralen und Knoten. Wenn der Baum gewinnt, gelingt es ihm, die Rankenpflanze komplett zu umschließen. Unter spirituellen Menschen gilt so ein Stock oder Stab daher als ein Symbol der Kraft oder des Sieges.
 
Um so einen Stock zu finden, muss man ein gutes Auge haben. Die meisten Menschen können tagelang im Wald herumlaufen und finden keinen. Mein Bruder findet sie immer wieder. Mit der Zeit hat er sich diese ganze Sammlung aufgebaut, von der er sich aber jetzt doch trennen will. Die Stäbe sind alle groß genug, um als Schamanenstab oder Wanderstab verwendet zu werden. Da sind wirklich einige echt coole Exemplare drunter.
 
 
Kleider waren da aber noch viel mehr, auch Mittelalterkleider. Und viele andere Dinge. Ich habe auch ganz viele Ebay Kleinanzeigen aufgegeben. Es ist schön, wenn man die Dinge verkaufen kann. Für mich selbst habe ich das ja auch gemacht, letztes Jahr um diese Zeit und ich habe es so sehr bedauert, dass ich am Ende dermaßen viele gute Dinge in den Müll werfen musste, weil sich kein Abnehmer gefunden hat. Das ist doch zu schade. Wer Lust hat und nicht so weit weg wohnt, kann ja am kommenden Sonntag oder an einem der nächsten Sonntage mal nach Jeggeleben zum Flohmarkt kommen. Die Adresse ist Jeggeleben 11 in 39624 Kalbe. Wir machen von 11 Uhr bis 16 Uhr und nen Kaffee gibt es auch.
 
 
 













 
 
 
 
 
 
 










1 Kommentar:

  1. Freunde da draußen, hier ist eine Person, von der ich weiß, dass Sie eine konkrete private Diskussion führen und Ihr Liebesleben neu einrichten können. Diese Person ist der immer zuverlässige Doktor Egwali, ein Zauberkundiger, der seinen Zauber einsetzte, um das Leben so vieler Menschen zu verändern, die ich heute kenne. Sie nennen es einfach Liebeszauber, Karrierestreben, Gesundheitsprobleme, was auch immer der Fall ist, Reinigungen, er ist pünktlich, um sich ohne zu zögern um Sie zu kümmern. Mein Fall war vor meinem Treffen mit ihm ziemlich hässlich, und der Rest war Geschichte. Sie können ihn über jedes dieser Medien kontaktieren
    WhatsApp / Viber +2348122948392
    Mail: dregwalispellbinder@gmail.com
    Mache eine private Session mit ihm und sei wieder glücklich.
    Alles Gute !!

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